Sexismusjetzt

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Tag 9

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht, obwohl der Clip ein Augenschmaus ist. Allerdings ist es fraglich, Sexismus mit sexistischen Bildern zu bekämpfen. Schade. Denn eigentlich will sich der Congress des Chaos Computer Clubs für Frauen öffnen. Sorry, so eher nicht. Ab Minute 19.25 wird es interessant. Der erste Fail schon in der Eröffnungsveranstaltung.

 

Und der Nachweihnachtssexixmus läßt grüßen.

Frauen ran an den Speck! Ich habe den sinnlosen Artikel nicht gelesen, aber das Titelbild sagt schon alles.

 

Erfolgsgeschichten der Ausnahmefrauen. Eher nix zum Schmunzeln.

Auch wenn man das Internet noch so sehr mit irgendwelchen Geschichten von besonderen Frauen vollmüllt, wird es nicht wirklich klappen die Tatsache zu vertuschen, dass es einfach zu wenige Frauen in das mittlere Management schaffen, und dass Gleichberechtigung der Geschlechter immer noch ein Mythos ist . Inzwischen glaube ich wirklich, dass uns die Fachpresse das Gefühl geben will, dass die Quote völlig überflüssig ist. Aber eigentlich ist mir bei diesem Artikel eher aufgefallen, dass Frau Elke Benning-Rohnke die „Unvereinbarkeit von Familie und Beruf“ für einen Mythos hält. Äh, also wenn ich natürlich im Vorstand von Wella sitze habe ich selbstverständlich genug Geld, um mir eine Rundumbetreuung für meine Kinder zu leisten, sofern diese auch angeboten wird. Vielleicht habe ich auch das Glück, dass der Vater der Kinder zurücksteckt und auf seine Karriere verzichtet. Aber wäre das nicht auch ungerecht, also dem Mann gegenüber? Hätte Frau Elke Benning-Rohnke auch damals als Vorstand „pünktlich Schluss gemacht“, weil ihre Kindfrau zur Gymnastik muss. Eher nicht. Auch ein Mann hätte das nicht getan. Ne, der hätte eine Ehefrau, die sich darum kümmert. Beruf und Familie sind eben nicht miteinander vereinbar, oder eher nur schwer. Und was unsere „Vorbildfrauen“, wie auch die Truppenursel uns vorbildern wollen, ist für die meisten Familien heute einfach nicht durchführbar.

 

Dass die oberste Bafin-Chefin oberste Bankenabwicklerin wird, finde ich jetzt nicht so wichtig für mich, aber hier hat die 100 Prozentquote zugeschlagen. Dem aufmerksamen Leser fällt der folgende Satz sofort in Auge. Na so geht das aber nicht!


König ist er seit rund zwei Jahren Präsidentin der BaFin. Die deutsche Finanzaufsicht hat unlängst Kompetenzen an die Europäische Zentralbank verloren. Wer Königs Nachfolgerin wird, ist noch unklar. Sie selbst war 2012 als Externe zu der Behörde gestoßen, die dem Bundesfinanzministerium untersteht.

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Tag 8

Die Welt ist weder sexistisch, noch werden Frauen in irgendeiner Form benachteiligt ( Januar 3015)

Frauen rebellieren gegen Vergewaltigungsclip. Wo ist nochmal dieses Ungarn? Das finde ich fast unglaublich, dass Frauen sich sowas gefallen lassen müssen. Ein Land ohne Quote. Ein Macholand. Frauen sollen Kinder kriegen, deshalb werden die Zahlungen für die Frauen, die zuhause bleiben erhöht. Andere Stimmen (Frauenstimme) meinen:

Die Forschung zeigt, dass Unternehmen mit einem höheren Frauenanteil erfolgreicher sind", sagt Edina Heal, Chefin von Google Ungarn.

Kein Wunder, denn die Ungarn saufen sich zu Tode, und vor allem die Männer. Ein niedrige Geburtenrate gibt dem Land den Rest.

Jene Todesfälle schließlich, die auf Krank­heiten der Verdauungsorgane zurückzuführen sind, insbesondere als Fol­ge regelmäßigen Alkohol­kon­sums, sind bei ungarischen Män­nern 5,5 mal, bei ungarischen Frau­en 4,4 mal so häufig wie der EU-Durch­schnitt.

Man muss folgenden Satz auf sich wirken lassen, den vom Regierungssprecher Kovacs:

Wir werden nicht zulassen, dass jemand ins Parlament kommt, nur weil es sich um eine Frau handelt.

Ein Mann, der Maßnahmen unterstützt wie etwa die Verlängerung des Mutterschutzes oder erleichterter Zugang zu Teilzeit-Arbeit. Die Botschaft ist schon sehr eindeutig.

Mein Tipp des Tages an die Ungarn: SAUFT HALT WENIGER!

 

Eine der zahlreichen Leserinnen meines Blogs schickte mir folgendes:

......das finde ich jetzt sexistisch: Die Nr 1 Sexstellung der Männer

Erstens ist das eine dumme Verallgemeinerung (ich würde sagen wollen, bevorzugte Sexstellungen gibt es soviele wie Männer und Frauen und alle anderen Gender zwischen drin - und das ist gut so).

Zweitens interessiert mich jetzt die Nr 1 Sexstellung "aller" Männer überhaupt nicht - das finde ich dann lieber mit denjenigen *zusammen* raus, die in mein "Bett" dürfen.

Und drittens: was soll dieses implizierte "Los, Mädels, das will ER, also macht es"? Können solche Zeitschriften vielleicht mal irgendwann erklären, dass Frauen auch was zu sagen haben, emanzipierte weibliche Sexualität und so?

Und genau das meine ich mit "Frauen sind die schlimmsten, wenn es um die Reproduktion von Sexismus geht".

Es kann natürlich sein, dass der Artikel, der sich hinter dieser Überschrift versteckt, total ausgewogen und feministisch ist. Aehm, ja...;)

Danke dafür!

 

Und jetzt noch was seriöses.

Yippie, die neue "gender pay gap" Studie ist raus.

Einmal im Jahr finde ich das richtig gut, dass mit dann offiziell bestätigt wird, was ich das ganze Jahr über predige. Ständige werde ich für eine Zicke mit ausgeprägtem PMS gehalten. Die Studie drucke ich mir dann immer aus und stecke sie in meine Handtasche. Allerdings finde ich die Headline doch etwas seltsam. Männer ziehen Karriere der Familie vor. Muss wohl an der Quelle liegen: WELT. Nun im Westen nichts NeuesAber in Deutschland scheinen die Frauen ja mehr Biss zu haben, als die Frauen in Osteuropa (da rolle ich doch mit den Augen) vielleicht hat das was mit meinem Kommentar über Ungarn zu tun. Nur mal so. Macholänder? Aber das wäre eine unzulässige Verallgemeinerung.

 

 

 

Tag 7

Liebe WIWO, könntest du bitte mit dem fortwährenden Sexismus aufhören! Ich dachte erst: Wow, endlich ein guter Artikel, bis ich dann hier drüber gestolpert bin.

Jung, talentiert, zielstrebig: Während Politik, Verbände und Unternehmen in einer zunehmend ermüdenden Diskussion über Pro und Contra der Frauenquote feststecken, machen immer mehr hoch qualifizierte Frauen unbeirrt Karriere. Übernehmen hochrangige Managementposten und Aufsichtsratssitze in global agierenden Unternehmen. Schaffen durch ihren Aufstieg Fakten, statt sich im Klein-Klein einer leidigen Quotendiskussion aufzureiben. Vertrauen lieber ihrem Können statt darauf, dass ein Gesetz den Weg nach oben frei räumt.

Das heißt ja, dass alle Frauen, die bisher keine Karriere gemacht haben, totale Vollpfosten sind, Danke auch dafür. Ne Frauenquote ist total überflüssig. Sehe ich jetzt auch so. Die neuen Chefinnen. 

 

Mütter - (Eltern) - Glück

Ein Kind zu bekommen, sollte eigentlich ein Grund zur Freude sein. Nicht wenn man eine Frau ist (eben die Schwangere), die angestellt nun ihrem Chef beibringen muss, dass sie bald ständig zum Arzt muss und morgens einfach scheisse aussehen wird. Ich habe größtes Verständnis für Chefs, denn wer will denn schon, dass seine Mitarbeiter für Wochen oder gar Monate ausfallen. Und sind sie als Mutter dann wieder zurück, sind sie ständig unausgeschlafen und das Kind ständig krank und Frau muss es von der Kita abholen (am besten während der Öffnungszeiten). Völlig übertrieben und nicht für Deutschland zutreffend. Ha! Dann fragt doch mal Eure Kollegin, warum sie ihre Schwangerschaft so lange geheim gehalten hat. Bis Frau es nicht mehr verbergen konnte. Warum Sie immer alles gegeben hat, obwohl es gesetzliche Bestimmungen gibt, was Arbeitszeit und Schutz des ungeborenen Kindes angeht. Sicher gibt es Frauen, die ihre Kinder quasi nebenher bei der Feldarbeit bekommen haben. Es gibt aber auch Frauen, denen geht es eben nicht so gut. Und WIR LEBEN NICHT MEHR IM MITTELALTER. Obwohl ich mir bei Bayern nicht so sicher bin. Aber das ist eine andere Geschichte. Schwangerschaften in der Berufswelt sind nicht nur für Frauen in Führungspositionen unerwünscht. Schade eigentlich.

Und wenn Ihr wissen wollt, was der Business-Coach dazu meint. Ask The Experts.

 

Und hier noch was zum lachen:

Türkischer Premier hält Feminismus für tödlich Ich hab die türkische Regierung schon fast lieb gewonnen. Richtig schön ist, dass sich doch die Katholiken und der Islam (zumindest Premier Ahmet Davutoglu) darüber einig sind, wo Frau hingehört. 

So kommt es in katholischen Regionen meist zu weniger Selbstmorden als in protestantischen. Einen Zusammenhang sehen Wissenschaftler mit der größeren Stabilität katholischer Familien – weniger Scheidungen, weniger Stress. Das trifft auch auf muslimische Gesellschaften zu. Religion fördert stabile Familien, und die Mutterrolle wird geschätzt.

 

 

Tag 6

Die Männer müssen solche Angst haben..........sie tun mir schon fast leid. Fast.

Das Zeitalter der Gründerinnen hat begonnen Das liest sich fast wie: Die Ausserirdischen sind gelandet. Das Handelsblatt macht aber auch panik.

Ich wiederhole es einfach so lange, bis es der Letzte verstanden oder zumindest gelesen hat: Frauen wollen nicht eingestellt werden, weil gerade nicht genug Männer vorhanden sind, sondern, weil sie  eine Qualifizierung für den vakanten Job haben.

Und der immer deutlicher werdende Mangel an Fachkräften sollte für die Unternehmen schon Anlass genug sein, sich auf diesem entscheidenden Feld noch mehr zu engagieren und an Lösungen mitzuarbeiten. 

Und außerdem wird der Aspekt gar nicht betrachtet, dass Frauen sich selbständig machen, weil sie keine Lust auf einen männlichen Chef haben, oder einfach keine Perspektive in einer männerdominierten Firma haben.

 

Gibt es sogar eine verlorene Männergeneration? Frag sich die FAZ eine der letzten Bastionen des Patriarchats. Und wenn bei der ganzen Frauenförderung einige unqualifizierte Männer runterfallen - so what. Da kann ich doch nur den Ball zurückwerfen, dass qualifizierte Menschen ohne Quote immer Karriere machen. Sich über Frauensauna und Frauenparkplätze auszulassen ist sowas von gestern.  

Die FAZ fragt: Sind Frauen die besseren Menschen? Nein. Sage ich. 

 

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Tag 5

Optimistische Unternehmerinnen, Berufsanfänger und sonstiges Gendergedöns.

So schlecht und humorlos kann Satire sein, wenn es um die neue Frauenquote geht. Schon wieder muss der arme Mann zu Frau konvertieren. Über das soziale Geschlecht und neue Herausforderungen für Männer

 "Waren Sie bei Ihren Mitschülern beliebt?" Fangfragen für Berufsanfänger. Klar, die lesen auch die Zeit. Ach, das ist gar nicht für die Kleinen sondern für Mama. Ich bin mir sicher, dass heute auch das Bewerbungstraining von Mama supervidiert wird.  

Und wieder eine Studie/Umfrage. Diesmal Unternehmer. Toll! Eigentlich war die Studie mit 400 Teilnehmern je schon mehr als fragwürdig. Aber dann daraus einen völlig unnötigen Sexismus-Kommentar zu machen, ist der Knaller. Ich will diesmal gar nicht rechnen, wie viele Frauen jetzt optimistischer sind als Männer. Mir persönlich stellt sich die Frage: Was will die Forbes Redakteurin damit bezwecken? Sie schreibt, dass Frauen wesentlich optimistischer in der Betrachtung ihrer Bilanzen und Zukunftsperspektiven seien als Männer. Was einige als positiv bewerten könnten, andere als völlig blauäugig. Allerdings gibt es in der Studie nicht nur einen Gendervergelich, sondern auch einen mit der Generation Y oder auch milleniums oder sonstwem. Das wird nicht wirklich deutlich, wer da so alles verglichen wird und wozu. Eigentlich ein Vergleich nicht nur zwischen Äpfeln und Birnen, sondern gleich dem ganzen Obstkorb. Und daraus wird dann: The Optimism Gap Between Male And Female Entrepreneurs

Women’s greater optimism on this front may reflect different habits in managing cash, though it’s unclear what the connection is.

Klar ist das unklar, weil es da gar nicht drum geht. Deshalb hier der link zur Studie: Women and millennial-owned businesses are most confident; local economies drive optimism.

 

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Tag 4

Diesmal im Zeichen des Singles, der hat es ja in der Weihnachtszeit besonders schwer.....

Eine Immobilie engt den Suchradius ein und reduziert so die Kandidatinnen oder Kandidaten für eine Partnerschaft deutlich.

Der Singleberater (wusste gar nicht, dass es sowas gibt) berät einerseits, wie man hundertprozentig Single bleibt! und andererseits zeigt er auf, warum Eure Partnerschaft im Ar...nie eine Chance hatte.  

DIE MEISTEN MANAGERINNEN WOLLEN EINEN MANN ALS CHEF!  Deutschland Deine Studien. Ich rechne das mal kurz nach. Es wurden 300 Männer und Frauen zu gleichen Teilen, sogenannte Führungskräfte, quer durch alle Branchen befragt. Knapp zwei drittel der Frauen,  also ca. 80 - 99 Frauen wollen, je nachdem wie man knapp definiert, lieber einen Mann als Chef (die Zahl muss ich doch jetzt nicht kommentieren!). Und dass, so kann man mutmaßen, weil die Fragestellung in der Auswertung nicht genannt, weil Männer sich bei Verhandlungen kommunikativ besser durchsetzen können. Bähm! Vor meinem geistigen Auge spielen sich gerade Verhandlungsgespräche zwischen Männern ab: Man(n) klopft sich kameradschaftlich auf die Schultern und geht anschließend ein Bier trinken und vielleicht auch in irgendein Etablissement.....vielleicht. Klar das Frau da nicht so gut verhandeln kann. Aber das ist ja alles gar nicht so. Bestimmt nicht. Das gibt es nur im Fernsehen. 

 

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